Psalm 9 dhe 10: lavdërimi dhe kërkesa

Die Psalmen 9 und 10 stehen in Verbindung miteinander. Im Hebräischen beginnt fast jede Strophe der beiden mit einem nachfolgenden Buchstaben des hebräischen Alphabets. Ausserdem betonen beide Psalmen die Sterblichkeit des Menschen (9, 20; 10, 18) und beide erwähnen die Heiden (9, 5; 15; 17; 19-20; 10, 16). In der Septuaginta werden beide Psalmen als einer aufgeführt.

Në Psalmi 9 David lavdëruar Perëndinë që bën drejtësinë e tij në jurisprudencën e botës në mënyrë të qartë dhe se ai është një gjyqtar i vërtetë dhe e përjetshme, në të cilën mund të hedhin besimin e tyre të padrejtësisë pikëlluarit.

Falënderimi: shpallja e drejtësisë

Psalm 9,1-13
Dem Chorleiter. Almuth Labben. Ein Psalm. Von David. Ich will [dich] preisen, HERR, mit meinem ganzen Herzen, will erzählen alle deine Wundertaten. In dir will ich mich freuen und frohlocken, will deinen Namen besingen, [du] Höchster, während meine Feinde zurückweichen, stürzen und umkommen vor deinem Angesicht. Denn du hast ausgeführt mein Recht und meine Rechtssache; du hast dich auf den Thron gesetzt, ein gerechter Richter. Du hast Nationen gescholten, den Gottlosen verloren gegeben, ihren Namen ausgelöscht für immer und ewig; der Feind ist erledigt, zertrümmert für immer; du hast Städte zerstört, ihr Andenken ist getilgt. Der HERR lässt sich nieder auf immer, er hat seinen Thron aufgestellt zum Gericht. Und er, er wird richten die Welt in Gerechtigkeit, wird über die Völkerschaften Gericht halten in Geradheit. Doch dem Unterdrückten ist der HERR eine hohe Feste, eine hohe Feste in Zeiten der Drangsal. Auf dich vertrauen, die deinen Namen kennen; denn du hast nicht verlassen, die dich suchen, HERR. Singet dem HERRN, der Zion bewohnt, verkündet unter den Völkern seine Taten! Denn der dem vergossenen Blut nachforscht, hat ihrer gedacht; er hat das Schreien der Elenden nicht vergessen. Dieser Psalm wird David zugeschrieben und soll nach der Melodie Sterben für den Sohn gesungen werden, wie wir in anderen Übersetzungen lesen. Was das genau bedeutet ist jedoch ungewiss. In den Versen 1-3 preist David Gott inbrünstig, erzählt von seinen Wundern und freut sich in ihm, fröhlich zu sein und ihn zu loben. Wunder (das hebräische Wort bedeutet etwas Aussergewöhnliches) wird in den Psalmen oft verwendet, wenn man über die Werke des Herrn spricht. Der Grund für Davids Lobpreis wird in den Versen 4 bis 6 beschrieben. Gott lässt Gerechtigkeit walten (V. 4), indem er für David einsteht. Seine Feinde weichen zurück (V. 4) und werden umgebracht (V. 6) und sogar die Völker wurden ausgerottet (V. 15; 17; 19-20). Solch eine Beschreibung stellt ihren Niedergang bildlich dar. Noch nicht einmal die Namen der heidnischen Völker werden bewahrt sein. Die Erinnerung und das Gedenken an sie wird nicht mehr bestehen (V. 7). All das geschieht, weil Gott, so David, ein gerechter und wahrhaftiger Gott ist und von seinem Thron aus Gericht über die Erde spricht (V. 8f). Diese Wahrheit und Rechtschaffenheit bezieht David auch auf Menschen, denen Ungerechtigkeit widerfahren ist. Diejenigen, die von den Menschen unterdrückt, unbeachtet und missbraucht wurden, werden durch den gerechten Richter wieder aufgerichtet. Der Herr ist ihr Schutz und ihr Schild in Zeiten der Not. Da das hebräische Wort für Zufluchtsort zweimal im Vers 9 verwendet wird, kann man annehmen, dass Sicherheit und Schutz von grosser Bedeutung sein werden. Durch das Wissen um Gottes Sicherheit und Schutz, können wir auf ihn vertrauen. Die Verse enden mit einer Ermahnung an die Menschen, vor allem an jene, die Gott nicht vergisst (V. 13). Er fordert sie dazu auf, Gott zu preisen (V2) und davon zu erzählen, was er für sie getan hat (V. 12).

Lutja: Ndihmoni të trazuarët

Psalm 9,14-21
Mund të kem mëshirë, Zot! Shikoni mjerimin tim nga ana e armiqve të mi dhe më çlironi nga portat e vdekjes, që të mund t'ju tregoj të gjitha lavdet e tua në portat e bijës së Sionit, që unë të kënaqem me shpëtimin tuaj. Kombet janë zhytur në gropën e tyre; në rrjetën që ata kanë fshehur, këmbët e tyre kanë kapur. Zoti ka bërë të njohura dhe ka kryer paudhësi; i pabesi është ngatërruar me punën e duarve të tij. Higgajon. Të pafetë, të gjitha kombet që harrojnë Perëndinë kthehen në ferr. Sepse jo e keqja është e harruar përgjithmonë, por shpresa e mjerë humbet përgjithmonë. Ngrihu, Zot, ai njeri nuk ka fuqi! Le të gjykohen kombet para fytyrës sate! Kini frikë prej tyre, Zot! Kombet duhet ta kuptojnë se janë njerëzorë!

Mit dem Wissen um Gottes Erlösung ruft David Gott an, damit er in seinem Leiden zu ihm spricht und ihm einen Grund zum Lobpreis gibt. Er bittet Gott darum, wahrzunehmen, dass er von seinen Feinden verfolgt wird (V. 14). In der Gefahr des Todes hat er Gott angerufen, dass er ihn von den Toren des Todes erretten möge (V. 14; vgl. Hiob 38, 17; Psalm 107, 18, Jesaja 38, 10). Wenn er errettet wird, dann würde er auch allen Menschen von Gottes Grösse und Herrlichkeit berichten und in den Toren Zions fröhlich sein (V. 15).

Davids Gebet wurde durch sein tiefes Vertrauen in Gott gestärkt. In den Versen 16-18 spricht David von Gottes Ruf, den er für die Zerstörung der Menschen hat, die Unrecht tun. Vers 16 wurde wahrscheinlich geschrieben, als man auf die Zerstörung des Feindes gewartet hat. Wenn dem so ist, hat David darauf gewartet, dass die Widersacher in ihre eigenen Gruben fallen. Doch die Gerechtigkeit des Herrn ist überall bekannt, da das Böse, das die Ungerechten austeilen, wieder auf sie zurückfällt. Das Schicksal der Bösen steht im Kontrast zu dem der Armen (V. 18-19). Ihre Hoffnung wird nicht verloren gehen, sondern erfüllt werden. Jene, die Gott ablehnen und ignorieren, haben keine Hoffnung. Psalm 9 endet mit Gebet, dass Gott aufstehen möge und die Oberhand gewinne und Recht walten lasse. Ein solches Gericht würde die Heiden erkennen lassen, dass sie menschlich sind und jene, die ihr Vertrauen auf Gott werfen, nicht unterdrücken können.

Në këtë psalm, Davidi vazhdon lutjen e tij nga Psalmi 9 duke i kërkuar Perëndisë të mos presë më gjatë me juridiksionin e tij. Ai përshkroi fuqinë dërrmuese të të ligjve kundër Perëndisë dhe kundër njerëzve dhe më pas lufton me Perëndinë që të ngrihet dhe të hakmerret për të varfërit duke shkatërruar të ligjtë.

Përshkrimi i djemve të keq

Psalm 10,1-11
Pse, o Zot, qëndroni larg, fshehuni në kohën e shtrëngimit? Me krenari, të pabesët i përndjekin të mjerët. Ata janë kapur nga sulmet që kanë krijuar. Sepse lavdet e paudhësisë për shkak të dëshirës së shpirtit të tij; dhe ai blasfemon, ai e përçmon Zotin. I pafetë [i menduar] i ngathët: Ai nuk do të hetojë. Nuk është një zot! janë të gjitha mendimet e tij. Rrugët e tij janë të suksesshme gjatë gjithë kohës. Të lartë janë enët tuaja, larg tij; të gjithë kundërshtarët e tij - ai i rrah. Ai flet në zemrën e tij: Unë nuk do të lëkundem, nga seksi në seks në asnjë fatkeqësi. Goja e tij është plot mallkime, plot mashtrim dhe shtypje; nën gjuhën e tij është e vështirë dhe e keqe. Ai ulet në pritë të oborrit, duke fshehur ai vret të pafajshmit; sytë e tij përgjojnë njeriun e varfër. Ai rri në një vend të fshehur si një luan në pjesën e dendur të tij; ai ngrihet për të kapur mjerimin; Ai kap të mjerët duke e tërhequr në rrjetën e tij. Ai godet, ulet; dhe të varfërit bien nga fuqitë e tij të fuqishme. Ai flet në zemrën e tij: Perëndia e ka harruar, e ka fshehur fytyrën e tij, nuk e sheh përgjithmonë!

Der erste Teil dieses Psalms ist eine Beschreibung der bösen Macht der Gottlosen. Zu Beginn beschwert sich der Schreiber (wahrscheinlich David) bei Gott, dem die Nöte der Armen gleichgültig zu sein scheinen. Er fragt danach, warum Gott in dieser Ungerechtigkeit nicht zu sein scheint. Die Frage nach dem Warum ist eine deutliche Darstellung dessen, wie sich unterdrückte Menschen fühlen, wenn sie zu Gott rufen. Machen Sie Notiz von dieser sehr ehrlichen und offenen Beziehung zwischen David und Gott.

In den Versen 2-7 führt David dann das Wesen der Widersacher aus. Voller Stolz, Übermut und Habgier (V. 2) plagen die Bösen die Schwachen und sprechen in obszönen Worten von Gott. Der böse Mensch ist mit Stolz und Grossmut gefüllt und gibt Gott und seinen Geboten keinen Raum. Ein solcher Mensch ist sich sicher, dass er nicht von seiner Boshaftigkeit abkommt. Er glaubt, dass er mit seinem Tun auch weiterhin ungehindert fortfahren kann (V. 5) und keine Not erfahren wird (V. 6). Seine Worte sind falsch und zerstörerisch und sie richten Mühsal und Unheil an (V. 7).

Në vargjet 8-11 David përshkruan pabesëve si njerëz që rri në fshehtësi si një luan sulmuar viktimat e tyre e pambrojtur, ata e ajo shkon si një peshkatar në rrjetin e tyre. Këto imazhe të luanëve dhe peshkatarëve kujtojnë njerëzit që presin vetëm për të sulmuar dikë. Viktimat janë të shkatërruar nga e keqja dhe për shkak se Perëndia nuk Rushes barabarta në shpëtim, të liq janë të bindur se Perëndia nuk kujdeset interesuar në ata ose për ta.

Kërkesa për ndëshkimin

Psalm 10,12-18
Çohu, o Zot! Perëndia, ngre dorën tënde! Mos harro të mjerët! Pse të neveritshmit e përçmojnë Perëndinë, flasin në zemrën e tij: "Nuk do të hetojmë?" Ju e keni parë atë, sepse ju shikoni vështirësitë dhe pikëllimin për ta marrë atë në duart tuaja. Ju ia lini të varfërve, jetimëve; je ndihmues Thyej krahun e të pafeve dhe të keqes! Ah, pa atë që ai nuk e gjen! Zoti është mbret përjetë; janë zhdukur kombet nga vendi i tij. Ti ke dëgjuar dëshirat e të mjerëve, o Zot; ti forcoftë zemrën tënde, le të dëgjosh veshët e tu drejt së drejtës së jetimit dhe të shtypurve, se në të ardhmen askush prej tokës nuk do të kërcejë më.
In einem ehrlichen Gebet um Vergeltung und Rache ruft David Gott dazu auf, aufzustehen (9, 20) und den Hilflosen zu helfen (10, 9). Ein Grund für diese Bitte ist, dass es den Bösen nicht erlaubt sein sollte, Gott zu verachten und zu glauben, dass sie ungestraft davonkommen. Der Herr sollte bewegt sein zu antworten, weil die Schwachen darauf vertrauen, dass Gott ihre Not und ihren Schmerz sieht und ihr Helfer ist (V. 14). Der Psalmschreiber fragt konkret nach der Zerstörung der Gottlosen (V. 15). Auch hier ist die Beschreibung sehr bildreich: den Arm brechen, damit man keine Macht mehr hat. Wenn Gott die Gottlosen tatsächlich so bestraft, dann müssten sie für ihr Handeln Rede und Antwort stehen. David könnte dann nicht mehr sagen, dass Gott nicht für die Unterdrückten Sorge trägt und unter den Gottlosen Gericht walten lässt.

In den Versen 16-18 endet der Psalm mit Davids sicherem Vertrauen, dass Gott ihn in seinem Gebet gehört hat. Wie auch in Psalm 9 erklärt er Gottes Herrschaft, trotz aller Umstände (V. 9, 7). Jene, die sich ihm in den Weg stellen, werden vergehen (V. 9, 3; 9, 5; 9, 15). David war sich sicher, dass Gott das Flehen und Schreien der Unterdrückten hört und für sie einsteht, sodass die Gottlosen, die nur Menschen sind (9, 20) keine Macht mehr über sie haben.

Përmbledhje

Davidi e vendos zemrën e tij te Perëndia. Ai nuk ka frikë t'i tregojë atij shqetësimet dhe dyshimet e tij, madje as dyshimet e tij hyjnore. Duke vepruar kështu, atij i kujtohet se Perëndia është besnik dhe i drejtë dhe se një situatë në të cilën Perëndia nuk duket të jetë i pranishëm është vetëm i përkohshëm. Është një çast. Perëndia do të jetë i njohur si ai që është, ai që kujdeset, ngrihet për të pafuqishmin dhe i drejton të drejtit të pabesët.

Është një bekim i madh që kemi regjistruar këto lutje, sepse edhe ne mund të kemi ndjenja të tilla. Psalmet na ndihmojnë të shprehim dhe të merremi me ta. Na ndihmojnë të kujtojmë përsëri Perëndinë tonë besnikë. I jepni lavdi dhe sjellni dëshirat dhe dëshirat e saj para tij.

nga Ted Johnston


pdfPsalm 9 dhe 10: lavdërimi dhe kërkesa